C36 Larve nach dem Schlupf
Also zu shen ist eine C36 Larve direkt nach dem Schlupf. bemerkenwert finde ich die großen, stark durchbluteten Kiemen, oder sind es die Brustflossen?
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| C 36 Larve 60fach vergrößert, direkt nach dem Schlupf. Man erkennt auf dem Bild die extrem langen Brustflossen, die auch noch "durchblutet sind"? | |


Aspidoras "bahia"
... und das zugehörige Becken
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und nun mal Aspidoras poecilus

Fundort: Brasilien
Bundesstaat Bahia, Nebenflüsse des untern Rio Paraguacu, município de Lencóis, Rio Caldeirao, 12°39’33’’S 41°22’12’’W
Größe:
Die Größe des beschriebenen Holotypes beträgt 25,7 mm SL. Bei den Paratypen hat das größte gemessene Exemplar eine SL von 31,00 mm.
Aussehen (Körper), konservierte Exemplare):
Die Grundfarbe des Kopfes ist hell braun bis gelblich. Winzige dunkle braune Punkte sind über den ganzen oberen Körperbereich verstreut. Die meisten befinden sich in der Nähe der Rückenflosse und reichen bis zur Fettflosse hin. Kleine schmale braune Flecke erkennt man entlang der Körpermittellinie bis zum Ansatz der Schwanzflosse. Die Anzahl dieser Flecken variiert zwischen fünf und acht. Die Grundfarbe der Körperseiten ist gelblich. Die Flossen sind alle gelblich und mit winzigen kleinen Punkten versehen.
Die Erstbeschreiber weisen darauf hin, dass die Lebendfärbung ähnlich der konservierter Exemplare ist.
Aussehen (Flossen), konservierte Exemplare:
Die Rückenflosse ist grob dreieckig, der Rückenflossenhartstrahl ist kürzer als die nachfolgenden verzweigten Strahlen. Auch die Fettflosse hat eine grob dreieckige Form.
Die Afterflosse ist eiförmig. Die Brustflossen haben eine gerundete Form wobei die Hartstrahlen kürzer als die nachfolgenden verzweigten Weichstrahlen sind.
Lebensraum:
Aspidoras psammatides wurde in den folgenden vier Nebenflüssen gesammelt: Rio Roncador, Rio Capivara, Rio Ribeirao und den Rio Caldeirao.
Der Rio Sao José und seine Nebenflüsse sind alles Schwarzwasser führende Flüsse.
Der Fundort von Aspidoras psammatides, der Rio Caldeirao hat sandigen und felsigen Boden mit wenig Ufer und Unterwasservegetation.
Etymologie:
Psammatides nach “Psammatos psammatides” , “ Der Sandzauberer”. Ein Charakter von J.R.R. Tolkiens Buch „Roverandom“ vom Griechischen psammos, Sand und Ideen. In Anspielung an den sandigen Lebensraum „Sand-Wohnsitz Verhalten“ der Art.
Anmerkung:
Aspidoras psammatides unterscheidet sich von den anderen Arten seiner Gattung hauptsächlich durch ein wenig entwickeltes Pigmentmuster. Aus diesem Grund wird Aspidoras psammatides, auch mit Aspidoras maculosus verglichen, welcher ein ähnliches Farbmuster aufweist und der neuen Art geographisch nah steht.



Eine interessante Art mit kontrastreicher Fleckung auf silbernem Grund.
Bei mir verhalten sich die Tiere sehr ruhig. Nicht scheu aber eben auch kein Gewusel. Sie mögen Temperaturen um die 22°C, Strömung ist für die erfolgreiche Vermehrung nicht notwendig. Pro Weibchen werden, in einem Laichgang, 15 bis 20 Eier abgelegt. Ein deutlicher Laichansatz ist nicht zu erkennen was, zusammen mit der geringen Eizahl, eventuell auf einen Vertreter der "Dauerlaicherfraktion" schließen lässt. Allerdings habe ich meine Tiere noch nicht so lang, als das ich dazu bereits etwas sagen könnte. Die Weibchen sind größer als die von z.B. C118 und etwas hochrückiger. Alle Tier besitzen lange Barteln, die Bauchflossen sind unpigmentiert. Bei den Jungtieren gibt es keine Abweichungen zur "üblichen" Pigmentierung.




In der 1976 veröffentlichten Arbeit NIJSSEN, H. & ISBRÜCKER, I. H. J., "The south american plated catfish genus Aspidoras" R. v. Ihering, 1907, with descriptions of nine new species from Brazil (Pisces, Siluriformes, Callichthyidae ) Bijdragen tot de Dierkunde no. 46 (1); S. 107-131 wurde für alle beschriebenen Arten die Pectoralbezahnung angegeben. Leider gibt es in dieser Arbeit nur strichzeichnungen. Ich habe versucht (zukünftig möchte ich dies ausbauen und verbessern) für einige Arten diese Bezahnung unter dem Mikroskop sichtbar zu machen. Es gab und gibt einige Schwierigkeiten. Zum einen ist das Präparieren nicht ganz einfach ebenso die Digitalisierung der Bilder (zumindest mit finanzierbaren Mitteln). Aber ich hoffe das noch optimieren zu können. Interessant finde ich, dass gerade der kleinste A. pauciradiatus die ausgeprägteste Zahnung aufweist.
Die Bilder finde Sie hier.